Die Regionalligamannschaft von Spielertrainer Jakub Brys hat ihr zweites Auswärtsspiel der Saison leider mit 3:0 verloren. In Hannover stand schlussendlich nach drei knappen Sätzen (-31; -22; -23) die erste Saisonniederlage fest. Das Endergebnis liest sich dabei deutlicher, als der Spielverlauf wiedergibt.

Die Füchteler, die ersatzgeschwächt noch immer auf die Rückkehr von Sebastian Koch warten, mussten zudem kurzfristig auch auf Mittelblocker Henning Müller verzichten, der erkrankt ausfiel. Zusätzlich konnte auch Außenannahmespieler Jan Münstermann das Team nicht unterstützen. Eine Verletzung von Mittelblocker Jörn Middelbeck aus dem Heimsieg gegen Vallstedt vor einer Woche machte einen Einsatz zusätzlich zunächst fraglich, Middelbeck biss sich jedoch durch und konnte durchspielen. So trat die DJK nur mit sieben Spielern an und setzte alles auf eine Karte.

Im ersten Satz konnte sich keines der beiden Teams aus Vechta und Hannover entscheidend absetzen. Zu Beginn punkteten die Füchteler ausgewogen über alle Positionen und konnten aus einer sicheren Annahme Gewinn schlagen. Gleichzeitig fehlte allerdings der Aufschlagdruck, um sich einen Vorsprung erarbeiten zu können. Erst zu Ende des ersten Durchganges häuften sich Ungenauigkeiten. Kleinere Probleme im Passspiel und der Annahme besiegelten nach Verlängerung den Verlust des ersten Satzes mit 33:31.

Im Zweiten konnten die Füchteler leider nicht an die Leistungen zu Beginn des Spiels anknüpfen. Zu viele direkte Annahmefehler und daraus resultierend kein variables Zuspiel ermöglichten, dass die GfLer aus Hannover auf mehrere Punkte davonziehen konnten. Zusätzlich war nun auch das Glück bei einigen 50:50 Bällen nicht mehr auf Vechtaer Seite. Die Mannschaft um Kapitän Johannes Berding kämpfte sich zwar im Anschluss wieder auf einige wenige Punkte heran, konnte allerdings am Ende nicht mehr entscheidend eingreifen.

Vor dem dritten Durchgang ordnete Trainer Brys vor allem mehr Risiko im Aufschlag an. Diese Marschroute zeigte zunächst Wirkung, konnten die DJKler sich in der Folge doch auf einige Punkte absetzen und diesen Vorsprung auch bis zum 22:20 halten. Leider häuften sich allerdings auch in dieser Phase, in der ein Satzgewinn und das mögliche Momentum auf Seiten der Vechtaer für einen möglichen vierten und fünften Satz kurz bevor standen, wieder einfache Fehler in sämtlichen Elementen. Ein geblockter Angriff von Außenangreifer Brys beendete das Spiel nach drei knappen Sätzen.

Unter dem Strich steht die erste Saisonniederlage, die in der Endabrechnung deutlicher vermuten lässt, als dies tatsächlich der Fall war. Insbesondere das sichere Auftreten des guten GfL Kapitäns und Zuspielers Malte Dreyer (ehemals SVG Lüneburg 2. Liga) machte den schlussendlichen Unterschied aus.

Positiv bleibt festzuhalten, dass nun eine zweiwöchige Spielpause aussteht, in der die Ungenauigkeiten ausgebessert werden können und insbesondere die schwierige Personallage Besserung verspricht. Zum nächsten Spiel zuhause gegen Buxtehude (21.10., 20 Uhr) dürften nahezu alle Spieler wieder fit sein.

An dieser Stelle will sich die Mannschaft für die neuen Trikots bedanken, die der Verein sowie die langjährigen Sponsoren der Firmen WEDA und Kallage ermöglichten. Diese sollen am nächsten Spieltag dann siegreich eingeweiht werden.

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