Samstag, der 03.06.2023. Trotz der zurzeit bestehenden Saisonpause läuft der Trainingsbetrieb bei der DJK munter weiter. In Kooperation mit anderen Vereinen hat man sich darauf verständig in eigenen organisierten Turnieren den Mannschaften weitere Spielpraxis anzubieten.
Am besagten Tag lud der VfL Löningen zum Turnier ein, wodurch eine sportliche Fraktion der DJK von insgesamt 7 Personen sich auf den Weg machten. 6 von 7 Spielern kamen aus dem Lager der zweiten bis vierten DJK-Mannschaft und bildeten somit mit einem Durchschnittsalter von 16,8 Jahren den Kern der Mannschaft. Ziel des Turniers war es, das Läufersystem weiter einzuüben und den Spielern dabei unterschiedliche Positionen näher kennenlernen zu lassen. Als letzte Person war Betreuer/Trainer Marius Landwehr (28) dabei, welcher sich ebenfalls als Spieler zur Verfügung stellte, um das Spielsystem mit den Jugendlichen besser einüben zu können. Damit die Leistungsverhältnisse auf dem Turnier im Großen und Ganzen übereinstimmen, versuchte Marius am Vortag mit einem intensiven Sportprogramm sowie weiteren abendlichen Aktivitäten dem entgegenzukommen.

Von links nach rechts: Ben Naroska, Marius Landwehr, Leon Harms, Hossein Hosseini, Tim Naroska, Mats Müller, Julian Graf
Zum Turnier selbst waren neben Löningen und Vechta noch die DJK Bösel zu Gast. Gespielt wurde eine einfache 3er-Gruppe. In jedem Spiel wurden jeweils 3 Sätze gespielt. Beide Spiele konnte die DJK mit 2:1 Sätzen gewinnen. Dabei konnte ein guter Lerneffekt festgestellt werden, sodass in drei Sätzen teilweise die komplette Jugendmannschaft auf dem Feld stand und Marius sich das ganze von der Seite in Ruhe anschauen konnte. Zu den einzelnen Akteuren spielte Hossein Hosseini (20) eine solide Leistung auf der Mitteposition und unterstrich sein Potenzial als zukünftiger Stammspieler in der zweiten Mannschaft. Leon Harms (17) übernahm die zweite Mitteposition und konnte stellenweise zeigen, seine Körpergröße von fast 2 m für diese Position effektiv zu nutzen. Die Zwillinge Tim und Ben Naroska (15) sowie Mats Müller (18) spielten auf der Außen- bzw. Diagonalposition und konnten ebenfalls ein gutes Spielverständnis aufzeigen. Julian Graf (16) konnte die meiste Spielerfahrung aller beteiligten Jugendlichen vorweisen, weswegen seine universalen Spielfähigkeiten vor allem für das Zuspiel genutzt wurden. Zwischenzeitlich spielte er aber auch auf Außen, sodass Marius in seiner Spielerkarriere zum ersten Mal zuspielen durfte. Vermutlich auch das letzte Mal, da der Trainerstab der ersten Herren den Bewerbungsversuch dankend ablehnte.

Im Großen und Ganzen sollte für jeden Beteiligten ein Mehrwert erzielt worden sein, welcher weiter zu fördern gilt. Anfang Juli wird in Vechta ein weiteres Turnier für die Kreisliga und Bezirksklasse angeboten, in der das Gelernte weiter eingeübt werden soll.
