Duo-Cup 2025: Erneut wieder mit 48 Teams

Samstag, der 04.01.2025.

Der Duo-Cup feierte dieses Jahr ein kleines Jubiläum. Bereits zum 15ten Mal wurde das 2 vs. 2 Turnier auf einem halben Volleyballfeld im Rahmen des Hilfsprojekts „Sportler gegen Hunger“ ausgerichtet. Ebenfalls wie im letzten Jahr waren 48 Teams am Start. Einer der Neuigkeiten war die Veränderung des Turniermodus. Anstatt sechzehn 3er-Gruppen gab es zwölf 4er-Gruppen. Während die 12 Erst- und Zweitplatzierten sowie die acht besten Gruppendritten um die Plätze 1 bis 32 spielten, spielte der Rest um die Plätze 33 bis 48. Dadurch erhöhte sich die Gesamtanzahl an Spielen von 170 auf 184 Spiele. Jedes Team hatte entsprechend 7 oder 8 Spiele an diesem Tag. Um der Belastung entgegenzukommen, dauerten die Gruppenspiele 10 Minuten, während alle anderen Spiele danach 15 Minuten dauerten.

Die Gruppenphase

Wie auch in diesem Jahr war das Teilnehmerfeld kunterbunt durchmischt. Neben Ligaspieler/-innen waren auch Hobbyspieler/-innen zu Gast, wie auch Spieler, die den Volleyball nicht regelmäßig in der Hand halten. Besonders auffällig war eine Handballtruppe mit dem Teamnamen „Baller die Waldfee“ (Jula Elbel & Jara Elbel & Janeke Nemitz) aus dem Raum Osnabrück, die stimmungstechnisch einer der besten Leistungen am Tag hinlegte.

Zur Gruppenphase: Von zwölf Gruppenköpfen konnten zehn den ersten Platz belegen. In Gruppe L konnte das Team aus Buchholz (Aller) „Tiefhoch“ (Leif Witt & Tim Butzek) dem als Gruppenkopf gesetztem Team „Avangard“ (Alexander Morasch & Alexander Jr. Morasch) den ersten Platz nehmen. Am spannendsten ging es in der Gruppe K zu. Hier konnten drei von vier Teams jeweils zwei Siege und eine Niederlage erzielen. Dank der besseren Punktedifferenz konnte das Team der alten DJK-Spieler Max Ellmann, Lennart Lonnemann, Fabio Manietta und Thomas Sextro als Team „Die Comebacker“ gegen das Team „The Goat´s (Justin Tytko & Joey-Lee Külken) aus Oldenburg sowie dem Team „Matatabi“ (Jermaine Gonzales & Jannek Rabe) aus Buchholz (Aller) den ersten Platz holen.

Die Plätze 33 bis 48

Im unteren Turnierbaum fanden die Duelle zwischen den Viertplatzierten sowie vier Drittplatzierten statt. Sieger des Baumes war am Ende das Mutter-Sohn Team „Mutter-Kind Turnen“ (Mats Deters & Birgit Pille), welches sich gegen das Team „2026 wird unser Jahr“ (Jan Göllner & Fabian Zachau) durchsetzen konnte. Nachdem das Team „2026 wird unser Jahr“ in der Gruppenphase alles verloren hatte, lief es danach ergebnistechnisch viel besser, weswegen wohl mit voller Vorfreude die Planungen für 2027 laufen.

Die Plätze 1 bis 32

Obwohl im Sechzehntelfinale die meisten Partien deutlich ausfielen, gab es dennoch ein paar knappere Duelle. So konnten sich die späteren Finalsten „Tiefhoch“ mit 26:24 gegen die Diepholzer Truppe „Tri Paloski“ (Edgar Haab & Thomas Dringenburg & Michael Pufel) durchsetzen. Die „Rechterfelder Mädels“ (Mariele Meyer & Henrike Frilling) konnten für längere Zeit eine Führung gegen das Traditionsteam „Bier 1€“ (Eike Schulz & Gerrit Middelkamp) halten, musste sich dann aber knapp mit 21:24 geschlagen geben. Die größte Überraschung war das Ausscheiden der Titelverteidiger aus Hildesheim, den „Top Dawgs“ (Tizian Babel & Noah Albers) gegen das Team „Rage Against the CardioMachine“ (Henning Koch & Mattes Koch & Michael Thye) mit 24:25. Damit bleibt es weiterhin dabei, dass es seit der Turnierrevolution 2017 kein Team gab, das seinen Titel verteidigen konnte.

Nachdem Sechzehntelfinale teilte sich der große Turnierbaum in zwei Bäume auf. Den mittleren Turnierbaum konnten wenig überraschend die Top-Dawgs für sich gewinnen. Im Spiel um Platz 17 gewann man gegen das Team „BounceHaus Jesus Targaryen“ (Rieke Stilkenböhmer & Tobias Landwehr) mit 25:16.

Da es für den Duo-Cup keine Setzliste, sondern nur drei leistungsbezogene Lostöpfe gibt, ist in jeder Runde mit spannenden Spielen zu rechnen. Einige Vorschlussrundenspiele hatten deswegen durchaus Finalniveau. Im Achtelfinale trafen etwa „Zwei haben Niveau“, bestehend aus den ehemaligen Bundesligaspielern Alexander Decker & Simon Bischoff zusammen mit den Spielerinnen vom TV Cloppenburg Lea Darlinghaus & Kim Wesendrup, gegen das Team „440er“, bestehend aus dem Duo-Cup Sieger von 2019 Tobias Thie und dem 4-fachen Zweitplatzierten Fabian Muhle, in einem spannenden, hochklassigen Match aufeinander. Die Partie ging mit 28:26 an das 4er-Team.

Im Viertelfinale konnte sich das Team „Zwei haben Niveau“ erneut mit einem Zweipunktevorsprung gegen das Team „Leopat“ (Leon Fischer & Patrick Vinup) durchsetzen. Noch knapper war die Begegnung zwischen dem Team aus Meppen „Kai spielt Mitte“ (Kai Baumann & Enrico Dil) gegen „Itzehoe“ (Lennert Götte & Moana Behrens) mit 25:24. Das gleiche Ergebnis gab es für „Icke & Er“ (Julian Gehrmann & Paul Schönberg), die es nach 2018 erstmals wieder ins Halbfinale schafften. Der Weg dorthin verlief erneut über Marius Landwehr, welcher mit Benedikt Niemann das Team „Das 8. Weltwunder“ bildete. Das Halbfinale komplettierte das Team „Tiefhoch“

Die engen Ergebnisse blieben ab dem Halbfinale leider aus. Mit 32:22 konnte „Icke & Er“ zum zweiten Mal in ihrer Duo-Cup Historie gegen das Team „Kai spielt Mitte“ den dritten Platz belegen. Das Finale verlief im Satzmodus und ging mit 15:10 und 15:9 deutlich an das Team „Zwei haben Niveau“. Herzlichen Glückwunsch.

Fairerweise ist zu ergänzen, dass das Team „Tiefhoch“ ab dem Sechszehntelfinale ihrem anderen Team aus Buchholz (Aller) aufgrund einer Spielerverletzung ständig ausgeholfen haben und somit beide Jungs im Finale 10 Spiele in den Knochen hatten.

Zum Abschluss einige Fakten und Zahlen

1. Als elegantestes Team mit den schönsten Shirts wurde das Brüderpaar Henning Koch & Mattes Koch ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen gingen an Moana Behrens für ihr Abwehrspiel sowie Birgit Pille, die nach vielen Jahren bei ihrem Comeback nach wie vor effizienten und sauberen Volleyball gespielt hat.  

2. Duo-Cup national. Auch bei dieser Auflage kamen Volleyballer/-innen aus unterschiedlichen Ortschaften nach Vechta. Neben der Kreisstadt fanden Sportler aus Diepholz, Rechterfeld, Bremen, Cloppenburg, Braunschweig, Twistringen, Oldenburg, Münster, Hildesheim, Aachen, Meppen, Buchholz (Aller), Osnabrück und weiteren Orten den Weg in die Halle des Kolleg St. Thomas.

3. Es gab keine Verletzten.

4. Damit ein Turnier reibungslos verlaufen kann, braucht es einige Helfer. Großen Dank an Wolfgang, Mette, Merta und Merrit Thoben, Peter Landwehr und Thomas Bergmann für die Leitung der Cafeteria, Jona Robin für die Musik, Jörn Middelbeck und Andreas Deters für die Anmoderation und Turnierleitung, Gerrit Middelkamp als Getränke- und Kassenwart, Fotograf Tobias Koch sowie allen DJK-Spielern, die beim Auf- und Abbau geholfen haben. 

4. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die genaue Summe, die für die Hilfsorganisation „Sportler gegen Hunger“ eingesammelt wurde, nicht bekannt. Erste Schätzungen gehen davon aus, dass der Ertrag vierstellig werden wird. An späterer Stelle wird er über soziale Medien und Website verkündet.

5. Turnierorganisator Marius Landwehr bedankt sich bei allen Teilnehmern und hofft, dass alle sportlich auf ihre Kosten gekommen sind und freut sich auf ein Wiedersehen zu der 16. Auflage des Duo-Cups.

Platzierungen

1. Zwei haben Niveau (Lea Darlinghaus & Alexander Decker & Simon Bischoff & Kim Wesendrup)

2. Tiefhoch (Leif Witt & Tim Butzek)

3. Icke & Er (Julian Germann & Paul Schönberg)

4. Kai spielt Mitte (Kai Baumann & Enrico Dil)

5. Das 8. Weltwunder (Benedikt Niemann & Marius Landwehr)

6. ItzeHoe (Moana Behrens & Lennart Götte)

7. Leopat (Leon Fischer & Patrick Vinup)

8. Notlösung (Jan Rehling & Ole Wittenberg)

9. 440er (Tobias Thie & Fabian Muhle)

10. Bier 1€ (Gerrit Middelkamp & Eike Schulze)

11. Andi Theke (Jannik Hinners & Michael Litau)

12. Grauenhaft Gut (Markus Heitkamp & Mike Meyer)

13. Rage Against the CardioMachine (Henning Koch & Mattes Koch & Michael Thye)

14. Work in Progress (Henri Büssing & Wim Wegener)

15. Langener Lurche (Malte Schmidt & Fabian Fahse)

16. The Goat´s (Justin Tytko & Joey Lee Külken)

17. Top Dawgs (Tizian Babel & Noah Albers)

18. BounceHaus Jesus Targaryen (Rieke Stilkenböhmer & Tobias Landwehr)

19. Hauptsache nicht Letzter (Tjark Jaudszim & Hugo Saul)

20. Matatabi (Jermaine Gonzales & Jannek Rabe)

21. Die Comebacker (Lennart Lonnemann & Thomas Sextro & Fabio Manietta & Max Ellmann)

22. Die Kampfzwerge (Andrea Vahle & Vera Diersen)

23. Schmedes (Nils Schmedes & Franka Francesca Galeazzi)

24. 2 Broke Girls (Steffi Engemann & Felix Hofmann)

25. Avangard (Alexander Morasch & Alexander jr. Morasch)

25. Rechterfelder Mädels (Mariele Meyer & Henrike Frilling)

27. Protonen-Power (Benjamin Potyka & Nele Vollmer)

28. Timon & Pumbaa (Timon Sieveke & Bigyan Kruse)

29. Tri Paloski (Edgar Haab & Thomas Dringenburg & Michael Pufel)

30. Bierathleten (Hannah von der Heide & Jona Robin)

31. Sets on the beach (Merle Thoben & Mina Osterloh)

32. Schlechtschmetterfront (Laurenz Imwalle & Rene Schulte & Isabel Kansy)

33. MuKiTurnen (Birgit Pille & Mats Deters)

34. 2026 wird unser Jahr (Jan Göllner & Fabian Zachau)

35. Die Strohhüte (Benjamin Salzwedel & Erwin Trot)

36. Block Busters (Florentin Krapp & Tony Bordych)

37. Planlos, aber zielstrebig (Sophia Heckmann & Long Nguyen)

38. Wileta (William Vu Nguyen & Nikita Durachenko)

39. Maoam (Marcel Junel & Mona Klinker)

40. Mövinoch Einen (Tobias Grote & Erwin Litau)

41. Last but not least (Mateusz Woronin & Janna Bewersdorf)

42. Die Jägermeister (Noah-Jamé Tytko & Marvin Schubert)

43. Blockwurst (Luong Nguyen & Victor Alverez)

44. Wachs-mal-Stift (Jonathan Kleine-Döveling & Joaquin Weiß)

45. Fortuna Einen Represent (Henning Tapken & Alexander Zitnik)

46. Schmetterlinge (Marisa Böttcher & Anna Reckers)

47. Happy Feet (Nadine Feldhaus & Jeremy Derheim)

48. Baller die Waldfee (Jula Elbel & Jara Elbel & Janeke Nemitz)

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